Aktuelle Berichte rund ums Team Ostfriesland


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Im Download Bereich sind aktuell zu finden: 

-Zeiteinteilung Worker meet Ostfriesland Turnier

- die Auschreibung, sowie das Nennformular der Pianova Trophy am 19.05.2019

- Ausschreibung des Breitensporttages bei Anne Zimmer

 

Im Button Turniere sind aktuelle Informationen zu unserem Worker meet Ostfriesland Turnier, welche wir stetig aktualisieren. 

Schaut vorbei :)


Trainingstag bei Nicole Kramer

Unter den strengen und alles sehenden Augen von Nicole Kramer (Trainerin und Richterin des W.E.D. e.V.) haben wir, Tatjana und Tilke mit unseren Stuten, eine Trainingseinheit in fremder Umgebung absolviert. Vom absoluten WE Neuling bis hin zu an Turnier teilnehmenden Reiterinnen war alles da, ein vielfältiges und nettes Teilnehmerfeld. Wir haben an den Trailhindernissen gearbeitet und durften feststellen, wo noch mehr Basisarbeit erforderlich ist; es waren aber auch Erfolgsmomente und ganz viel Spaß dabei. Nicole hat sehr ausführlich und verständlich ihre Bewertung der gerittenen Stationen (Trailhindernisse) erläutert, es war quasi ein Training unter Prüfungsbedingungen. Mit vielen Tipps zur weiteren Arbeit zuhause und mit wertvollen Erkenntnissen sind wir anschließend vom WE Schnuppertag auf dem Reiners Hof in Wildeshausen wieder nach Hause gefahren. 


Rindertraining in Pesse

Am 09.03.19 haben sich 3 Reiter vom Team auf den Weg nach Pesse in Holland begeben . 

Der Unterricht wurde von Ton Duivenvoorden gegeben . In kleinen ruhigen Schritten wurden Claudia , Ute  und Ann-Kathrin mit Ihren Pferden Tara, Ceci und Smilla  an die Rinder heran geführt. 

Erst ging es daran die Pferde auf der anderen Seite der Halle aufzuwärmen, um danach zu dritt mit Ton hinter die Rindern her zu reiten. Die Pferde sollen lernen, dass die "gefährlichen" Rinder von den Pferden weg getrieben werden.  Danach ritten die 3 hintereinander durch die Herde um ein Rind von der Herde trennen und in den Pen zu treiben. Alles gut überlegt, aufeinander abgestimmt und das wichtigste: in Ruhe.  

Am Ende des Tages kam die Truppe zu dem Endschluß, dass auch hier wieder die Dressur abgefragt wird und sie Basis von allem ist!


Zum Schluss hatte auch das letzte Pferd die Angst so gut wie verloren und konnte ein Rind separieren.

Am 6.+7.4.19 gehts in eine neue Runde .


Trainingstag mit Ton Duivenvoorden 20.1.19

im RuF Rheiderland

 

Vom Warmblut über Friese bis hin zum Lusitano und PRE war heute alles vertreten im Training. Alle 6std. war schnell ausgebucht und jeder Teilnehmer ging mit neuen Ideen und Ansatzpunkten nach Haus!  Wir freuen uns immer neue Leute bei den Trainingstagen begrüßen zu dürfen. Jeder ist willkommen! Am 03.02 ist unser lieber Ton wieder da, wer mit machen möchte muss sich beeilen :)

 

Text: Teammitglied Ann-Kathrin Franke

 


Holländiche Meisterschaft in Pesse

Oha, was für ein Wochenende liegt hinter uns 😊

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht starten wir am besten mit Freitag, denn dort bin ich leicht verspätet aufgrund meiner Schule erst um Mittag rum in Pesse angekommen.  Der Vet-Check war am Vormittag schon gemacht und unsere Pferde sind anstandslos und vorbildlich dadurch. Dann ging es los. Um 14 Uhr ist die Dressur der WE1 gestartet. Entspannt und motiviert wurden die Pferde vorbereitet und es ging auf den Abreiteplatz. Leute, war ich aufgeregt, das kann ich euch sagen :D Die erste bei uns war Ann Kathrin, sie startete gegen 15:10 Uhr. Smilla lief aus meiner Sicht schön ihre Runden und die zwei haben sich und das Team super repräsentiert. Klar das eigene Empfinden des Reiters mag immer was anderes sein, aber als TT ist man schon verdammt stolz auf seine Mädels des Teams 😊 Ute ist dann direkt danach gestartet. Ceci war etwas spannig, aber auch er lief 1A seine Dressur und ja was soll ich sagen: Ute ist ihre Dressur, in ihrer ERSTEN Meisterschaft, so super geritten, dass sie dort in der Zwischenwertung direkt den 5. Platz belegte. Die Freude nach der Dressur war bei uns im Team einfach überwältigend. Den Abend haben wir dann entspannt bei einem leckerem Buffett und Bierchen ausklingen lassen. Naja fast- etwas sportlich wurde es dann doch noch einmal für uns, da wir helfen mussten, die Brücke für den morgigen Trail in die Halle zu schleppen. Ich sag euch das war eine Arbeit :D

 

 

Nach einer kurzen Nacht ging es Samstag wieder früh raus, denn auch die Pferde wollten ihr wohlverdientes Frühstück haben. Wir hatten genug Zeit in Ruhe zu frühstücken und uns den ersten Trail der Intruductie anzusehen. Mittags ging es dann wieder für uns an den Start. Ann Kathrin und Smilla sind ohne große Probleme gut durch den Trail gekommen und sogar der gemeingefährliche Roundpen wurde ohne zögern gemeistert. Spannend ist in solchen Momenten gar kein Ausdruck mehr 😊 Ute startete dann ein paar Reiter später. Ziel war es auch hier, sauber durch den Trail zu kommen ohne große Probleme und auch das funktionierte hier mehr als super. Ruhig, konzentriert und voller Motivation ritten Ann Kathrin und Ute ihren Trail. Ja was soll man sagen, nachträglich kann man natürlich viel spekulieren, aber es ist nun mal jetzt gelaufen und ändern kann man eh nichts mehr. Nun heißt es abwarten, da die Trail Ergebnisse nicht ausgehängt werden, damit die Spannung bis zur Siegerehrung erhalten bleibt. Somit gab es für uns am Abend ein leckeres indisches Buffett und wir konnten und dann gemütlich die Trails der Klasse WE3 und 4 ansehen. Getreu dem Motto: „Von Profis lernen“ 😊

 

 

Dann kommen wir zum spannenden Finale am Sonntag. Speedtrail der Klassen WE2-4 ist schon was für sich. Die Halle war gut mit Zuschauern gefüllt und alle fieberten mit, wenn es heißt: Wer kommt sauber und schnell durch den Trail! Der Sonntag ist wahrlich ein Action geladener Tag. Mittags wurde dann alles für die Rinder vorbereit und ab 13 Uhr startete dann die Rinderarbeit. Für mich persönlich immer wieder ein Highlight wie die Reiter ihre vorher gelosten Rinder trennen und in einen Ferch treiben und das auch noch in einer Zeit zu schaffen unter 3 Minuten ist schon wahrlich eine Leistung. Spannend und aufregend war das aber tatsächlich nur in den Prüfungen der Masterclass :D Ein langer Tag neigte sich dann dem Ende zu und gegen 18 Uhr fanden dann auch endlich die Siegerehrungen statt. Man war das für alle Beteiligten aufregend nicht zu wissen wer gewinnt. Siegerehrung der Klasse WE1 verlief dann für uns so: Platz 8 hat Ann Kathrin au Smilla belegt und dann zogen sich die Plätze immer weiter nach vorne fort und Ute’s Name fiel immer noch nicht. Jedes Mal stieg der Puls bei der nächsten Ankündigung der Platzierten und irgendwann standen nur noch Platz 2 und Platz 1 zur Verfügung. Wir konnten es alle gar nicht glauben, als Ute’s Name für den 2. Platz aufgerufen wurde. Es gab von allen einen tosenden Applaus und es wurde lautstark gejubelt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl war. Wir haben uns alle so sehr gefreut für Ann Kathrin und Ute. Da wir sie ja nicht einfach so aus der Halle lassen wollten zur Ehrenrunde, hatte Eugen die Idee eine Abschlussfotos und so mussten unsere beiden Helden des Wochenendes doch noch ihre Ehrenrunde drehen mit unserer Working Equitation Team Ostfriesland Fahne. Es war ein super schönes Wochenende mit viel Spaß, Ehrgeiz, tollen motivierten und sozialen Reitern! 😉

 

Abschließend kann ich als TT nur sagen, das ich richtig stolz bin in so einem großartigen Team sein zu dürfen und solche Wochenenden mit euch erleben zu können.

(Dieser Text ist aus meinem eigenen Empfinden, Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten 😉 )

 

Text: Teammitglied Carina Gerdes 


Flohmarkt beim B&B Reitstall in Hesel

Working Equitation Ostfriesland

Unsere Mädels waren am Samstag auf dem Flohmarkt vertreten. :)

Mit mehreren Autos zogen sie gemeinsam am Samstag nach Hesel in den B&B Reitstall.

Bei Tee, Kaffee und einigen Keksen wurden nette Kontakte geknüpft und tolle Sachen verkauft.  Rundum war es für alle Beteiligten ein schöner Tag!


Gewonnenes Training bei Conny Mertens

Glück gehabt: der B&B Reitstall in Hesel hatte einen Conny Mertens WE Reitkurs gewonnen und vom WE Team Ostfriesland waren einige Pferdefreunde dabei. Thema: Der Trail in der Working Equitation und Dressurelemente. Beides ist miteinander verknüpft, quasi wird so die Rittigkeit der Pferde in der Arbeit überprüft. Das heißt nicht nur Späne in der Bahn kräuseln, sondern auch alle Sinne des Pferde effektiv fördern. Das Pferd muss in jeder Geländesituation sicher an der Hilfern stehen und auch im höherem Tempo (Speed) die Nerven behalten und schnell reagieren. Bei oberflächiger Betrachtung könnte man das Ganze als Ponyspiele betrachten, aber diese Form der Zusammenarbeit macht Spaß und auch süchtig. Da war die Freude groß, dass die renomierte Working Equitation Richterin und Trainerin Conny Mertens den Weg nach Hesel gefunden hat und einen ganzen Sonntag unermüdlich bei kalten Temperaturen Pferd und Reiter durch den Parcours führte. Sie gefiel durch ihre ruhige Art, auch dass sie Details erkannte und korrigierte. Für einige Reiter war es ein Ausprobieren, andere verfeinerten ihre Hilfegebung. Vielen Dank an Conny!

 

Text: Teammitglied v. Prüssing


Vortrag beim Bezirksreiterverband

Working Equitation Ostfriesland

Ein ehrwürdiger Tag für die Working Equitation in Ostfriesland: 25.10.2018:

 

Unser Teammitglied Elke Heine hat heute Abend bei der Versammlung und Sportlerehrung des Bezirksreiterverbandes Ostfriesland ein sehr ausführliches Referat über die Working Equitation gehalten. Einem großen Publikum von geschätzt 150-200 Personen aus der ostfriesischen FN-Reiterei konnte Elke das Wesentliche unsere geliebten Reitsportdisziplin näher bringen. Die Präsentation wurde, vorbereitet von Claudia, von Elke frei und ausführlich vorgetragen. Es war einfach klasse!! Michael Sund hatte zur Veranschaulichung eines Stiltrails, einhändig geritten, ein Video vorbereitet. Spätestens nach dem Abspielen dieses Videos war überwiegende Akzeptanz und Bewunderung zu spüren. Der Vorsitzende Rudolf Claassen bedankte sich; es gab Beifall. Im Anschluss der Veranstaltung gab es positives Feedback vom Vorstand und der Geschäftsführung.

Für uns ein gelungener Abend mit viel Perspektive für die Working Equitation in Ostfriesland und Grenzen darüber hinaus! 

Wie sagte Elke zum Schluss: Man muss es nur tun, vielleicht wird es gut!

 

Text: Teammitglied Ann Kathrin Franke 


Geländereiter Cup

 

Mit der Working Equitation als Grundlage habe ich mich am 23.05.18 an einem Geländereiter Cup gewagt: an einem düsteren bedeckten Sonntag traf ich mit meiner Mitstarterin auf dem schönen Hof der Familie Kuhlemann in Westoverledingen ein. Die VFD war Veranstalter und es war alles prima vorbereitet. Vorerst hatten wir einen gut gefüllten Fragebogen mit Basiswissen rund um das Geländereiten zu beantworten.  Vor dem Start der 17 km Geländestrecke wurde unser Equipment gecheckt. Die Steigbügelriemen meines Vaquero-Sattels wurden moniert, weil sie unten nicht gesichert/geschlossen waren. Ebenfalls ließen wir einiges an Punkte, weil wir weder Warnweste noch Leuchtgamaschen am Pferd hatten. Ein Reparaturset sowie ein kleines Erste-Hilfe-Set sollte auch

Punkte bringen, leider nicht bei uns vorhanden. Irgendwie hatte ich es noch für wichtig gefunden, Cecis Abschwitzdecke hinten aufzuschnallen, einen Hufkratzer hatte ich auch noch schnell angehängt. Das brachte dann noch ein paar Punkte. Dann ging es los; tja, erstmal Karte studieren: ist die lange Auffahrt zum Hof nun die Straße oder nicht, mußten wir dementsprechend links oder rechts??? Das ging schon gut los auf den ersten 40 Metern. Auf der Karte waren nur Striche, keine Strassenangaben. Wir entschieden uns, den Äppelhaufen zu folgen und befanden uns auf dem richtigen Weg. Nach geschätzten 5 km hatten wir einen Checkpoint: Ob wir denn außergewöhnliche Tiere gesehen hätten?  - Nein, hatten wir nicht. „..auch keine Plüschtiere, mehrere???“  Stimmt, ich hatte ein Plüschtier im Baum gesehen, dachte ein Kind hätte es verloren, hatte ich mir nichts bei gedacht. Die Helfer des VFD grinsten, leider nur 0,5 Punkte für mich, anstelle von 5 Punkten. Meine Kollegin ging leer aus, sie hatte gar keine Plüschtiere gesehen. Weitere Fragen zum Streckenverlauf standen auf unserer Karte, die wir leider auch nicht beantworten konnten. Eine Pause war ungefähr bei Mitte der Strecke angeboten, mit Kaffee und Kuchen; zum Glück hatten wir kein Geld dabei. Es war dort noch eine Aufgabe zu erfüllen: eine Möhre die an ein Seil gebunden war, zu zweit geführt in einen Eimer zu manövrieren. Beim zweiten Anlauf klappt es hervorragend. Doch leider keine volle Punktzahl. Wir entschieden uns die Pferde nicht auskühlen zu lassen und ritten weiter. Die Strecke verlief weiter teils angenehm, teils ziemlich mies über Schotter und Bauschutt, da hatte Ceci auch Mühe, wurde unsicher. Gleich nach der Pause begann es zu regnen, erst langsam, dann regnete es sich ein. Bei unserem Tempo von viel gutem Schritt, hin und wieder Trab auf guten Strecken, hatten wir nach der Pause 3 Teams überholt. Die  Zeit wurde in diesem Wettbewerb  allerdings nicht gewertet. Auf den letzten 100 Metern fiel uns dann noch ein merkwürdiges Gewächs auf, nach dem auf der Laufkarte gefragt wurde. So konnten wir doch noch ein paar Punkte sammeln. Beim wieder Eintreffen auf dem Hof mussten wir eine Weile warten, bis wir für den darauffolgenden Trail aufgerufen wurden. Vor dem Trail mussten wir eine Strecke von 900 Metern im Schritt in mindestens 7 Minuten gehen und beim Eintreffen der Kontrolleurin brav nebeneinander ruhig stehen bleiben. Bis zum Trail dauerte es noch, mittlerweile nahm der Regen zu. Ceci war an seinem Null-Punkt angelangt. Einmal mußte ich ihn nun noch motivieren. Es goss aus Kübeln als ich den Trail startete: im Galopp in den Trail eingeritten, ein Slalom im Trab, die Brücke, eine breite für Kutschen geeignet, fand er erst gruselig, doch ging er dann brav wie ich ihn kenne. Weiter im Trab über Eck durch 4 eng stellte Tonnen, zwischen zwei Tonnen halten, Rappelsack von links nach rechts, im Trab über den Mittelzirkel und dann in einem sogenannten „Stangenblitz“ einen Ball mit Hilfe eines Strohbesens durch den Stangenblitz manövriert, und das einhändig mit total nassen rutschigen Handschuhen. Zur Krönung noch über eine Stange seitwärts zurück. Kein Problem für Ceci. Schluß, Aus, Ende, wir waren nass und kalt. Es wurde sich nett bedankt und so fuhren wir heim ohne der Siegerehrung beizuwohnen. 

Noch am Abend schrieb mir eine Facebookfreundin : Glückwunsch! Ich hatte den 7. Platz errungen. Es waren 35 Reiter am Start gewesen.  

Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung.  Wir wissen, dass uns die Working Equitation bestens vorbereitet hat. Viele Reiter sind am Trail gescheitert. Da hatte wir, denke ich viele Punkte geholt. 

 

In Punkto Sicherheit würde ich sogar empfehlen: der Trail als Sicherheitsprüfung für  Pferd und Reiter vor dem Start ins Gelände.   

 

 

 

Text: Teammitglied Ute Lindemann


07.10.2018 Besuch im Naturschutzgebiet Hessepark/Weener

Am 7. Oktober organisierte Angelika Fresenborg vom Working-Equitation Team Ostfriesland eine exklusive Führung mit Britta Redeker vom Nabu zu den Koniks in den Hessepark / Weener. Britta betreut die Pferdeherde im Park und kennt die Gruppe im jahreszeitlichem Wechsel. So konnte eine Gruppe interessierter Pferdeleute die freundlichen "Wildpferde" in dem Park kennenlernen. Auf dem ehemaligen Gelände der Baumschule Hesse werden die Koniks gezielt als Landschaftspfleger eingesetzt, um die Baumschulkulturlandschaft und Brachflächen schonend zu beweiden. Auf dem 33 h großem Grundstück fühlen sich die Tiere sichtlich wohl. Zwar wurden einige giftige Kultur- und Wildpflanzen von den Pferdehaltern erstmal skeptisch betrachtet, aber durch den natürlich erhaltenden Fressinstinkt meiden die Pferde bewußt diese Pflanzen. Und sie sind klever: im Bedarfsfalle greifen die Pferde auf die bewährte Naturapotheke zurück. Um kleinere Wehwechen zu kurieren, knabbern sie gezielt an Rinden, Wurzeln und Pflanzenteilen. Desweiteren wurde von Britta Redecker beobachtet, dass es zu jahreszeitlichen Veränderungen in der Nahrungsaufnahme der Koniks kommt. Selbst die Wahl der Schlafplätze verläuft im jahreszeitlichem Rhythmus. Und steht im Frühjahr die Wahl der Kinderstube an, entscheiden die Stuten selbstbestimmt. Es hängt von ihrem Charakter ab, ob sie lieber auf freien Flächen im Kreise der vertrauten Mitgenossinnen oder im blickgeschützen Unterholz ihre Fohlen zur Welt bringen. So kamen ganz viele Infos von den Wildlingen im Vergleich zu unseren Hauspferden zusammen. Fazit: Unsere Hauspferde würden im Hessepark nicht wirklich gesund leben können, da viele ihrer Instinkte über die Zuchtauswahl verloren gegangen sind.

 

Die 120 Minuten kuscheln mit Koniks, interessanten Infos rund um die ursprünglichen Pferde vergingen wie im Fluge. Und die wunderschöne Parklandschaft mit skurilen Gelbholzbäumen, riesigen Mammutbäumen, Wasserstellen mit Rohrkolben und Streuobstwiesen wird mit Sicherheit wieder ein Ziel für die Pferdefreunde werden. Sie ist freizugänglich und selbst Hunde dürfen an der Leine mit ins Gebiet.

*Übrigens: Es werden regelmässig Jungtiere aus dem Park in artgerechte Haltung abgegeben*.

 

Text: Teammitglied v. Prüssing


Training bei einem 2-fachen holländischen Meister

Am vergangenen Samstag 06.10.18 kam wieder unser Team Stammtrainer Ton Duivenvoorden  ( 2-facher niederländischer Meister und B-Kader Trainer in NL) um einen Trainingstag zu versorgen. 

Es nahmen 16 Reiter teil, aus verschiedenen Bereichen der Reiterei und auch die unterschiedlichsten Rassen waren verteten. Von der ersten bis zur letzen Stunde hat Ton jedem auf seinem Leistungsstand abgeholt und wertvolle Tipps für zuhause mit gegeben. Geritten wurden Übungen der klassischen Dressur und Elemente des Working Equitation Trail.

Ton kommt in regelmäßigen Abständen zu uns bietet aber auf Anfrage auch Trainingstage auf anderen Anlagen an!

 

Text: Teammitglied Ann Kathrin Franke